F5 ausprobieren
F5 ist ein steganographischer Algorithmus für JPEG-Dateien, welcher 2001 von Andreas Westfeld entwickelt wurde (siehe os.inf.tu-dresden.de/papers_ps/westfeld.vis01.pdf).

JPEG-Grafiken bestehen im komprimierten Zustand aus 8x8-Blöcken von Quantisierungskoeffizienten. Der erste dieser 64 Koeffizienten heißt DC-Komponente, alle anderen heißen AC-Komponenten. F5 bettet mit Hilfe einer Matrixkodierung und einer Hashfunktion f in jeweils n Koeffizienten k Bits der Nachricht ein, indem maximal ein Bit verändert wird. Für n gilt n = 2k-1. Der Wert für k wird jeweils so gewählt, dass er möglichst groß ist, die Nachricht aber noch in die Datei passt (siehe Berechnung von k und n).

Zunächst werden alle AC-Koeffizienten ungleich null in einer Liste gesammelt und mit Hilfe eines Pseudozufallszahlengenerators permutiert. Anschließend werden jeweils n Koeffizienten in einem Kodewort N und k Bits der Nachricht in einem Nachrichtenblock K gespeichert. In N wird der Betrag eines einzigen Koeffizienten um eins erniedrigt, so dass das Kodewort N' entsteht, für das gilt f(N') = K.